November 24, 2025
Die Unterscheidung zwischen ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) und PS (Polystyrol) ist in der Kunststoffindustrie ein häufiges Erfordernis. Verschiedene Methoden, von einfachen bis hin zu beobachtenden, können angewendet werden. Eine definitive neue Methode beinhaltet die Verwendung von Ethylacetat als Lösungsmittel; beim Abwischen zeigt ABS keine Seidenbildung, während HIPS (High-Impact Polystyrol) seidige Fäden bildet, obwohl dieser Test für reine Materialien am zuverlässigsten ist. Gängige Identifikationsmethoden basieren auf visuellen und physikalischen Eigenschaften. ABS hat typischerweise eine bessere Oberflächenhelligkeit und eine deutlich höhere Zähigkeit als PS. Wenn es angezündet wird, brennt ABS mit einer gelben Flamme ohne zu tropfen und hinterlässt eine Oberfläche mit dicht gepackten kleinen Löchern, wobei ein schwacher, süßlicher Geruch entsteht. PS hingegen hat verschiedene Typen: das knackige und transparente GPPS, das zähere HIPS und das schaumfähige EPS. HIPS hat eine durchschnittliche Helligkeit und eine geringere Zähigkeit im Vergleich zu ABS. Es brennt mit einer orange-gelben, funkelnden Flamme, erzeugt dichten schwarzen Rauch und einen ausgeprägten Styrolgeruch, und die Oberfläche bleibt nach dem Brand hell. Ein wichtiger visueller Unterschied ist, dass die Schnittfläche von HIPS weißlich erscheint, was bei GPPS nicht der Fall ist. In spezifischen Anwendungen wie TV-Gehäusen, die sowohl ABS als auch HIPS verwenden, basiert die Identifizierung oft auf diesen Oberflächen- und physikalischen Eigenschaften. Eine Oberfläche mit höherer Helligkeit ist in der Regel ABS. Darüber hinaus zeigt ABS beim Versuch, es mit einer Zange zu brechen, eine höhere Härte und erfordert mehr Kraft, wonach man weiter durch Flamme und Geruch unterscheiden kann.